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27.12.25 20:51

Ein denkwürdiges E-Sport-Jahr mit Counter-Strike 2 endet

leets Counter-Strike 2

Was für ein Jahr für Counter-Strike 2: Die Turniere lockten mit Preisgeldern von über 32 Millionen US-Dollar und zementierten den Status von CS2 als Top-Shooter.

Die Saison stand ganz im Zeichen der Ära von Team Vitality. Nach einem etwas verhaltenen Start explodierte das französische Team förmlich und sicherte sich zwischen Februar und Juni sechs große Titel, inklusive einer beeindruckenden Serie von 30 LAN-Siegen.

Der BLAST.tv Austin Major lieferte sofort denkwürdige Momente, als Vitality im Grand Final gegen The MongolZ nach einem frühen Rückschlag den Reverse Sweep perfekt machte. Mathieu ‘ZywOo’ Herbaut demonstrierte dort einmal mehr seine Klasse. Vitality ließ nach einer kurzen Delle in der zweiten Jahreshälfte keinen Zweifel aufkommen und verteidigte den Titel beim StarLadder Budapest Major in einem nervenaufreibenden Best-of-Five gegen FaZe Clan mit klinischer Präzision.

Doch die Bühne gehörte nicht nur den Champions: Der Aufstieg von FURIA war ebenso fesselnd. Mit der Neubesetzung durch Mareks ‘YEKINDAR’ Gaļinskis und dem AWP-Rookie Danil ‘molodoy’ Golubenko gelang den Brasilianern der Durchbruch, gekrönt durch Siege beim FISSURE Playground #2 und der Thunderpick World Championship.

Gleichzeitig lieferte FaZe Clan einen echten Märchenlauf ab. Nach einer Saison voller turbulenter Roster-Wechsel und der zwischenzeitlichen Rückkehr von Håvard ‘rain’ Nygaard kämpfte sich FaZe beim Budapest Major von der ersten Stage bis ins Finale. Dieses Comeback zeigte, dass Finn ‘Karrigan’ Anderson und sein Team immer noch das Zeug dazu haben, gegen die Weltelite zu bestehen.

Auch Valve selbst mischte kräftig mit, passte das VRS-System an und sorgte mit dem Wechsel von Anubis zurück zu Overpass für frischen Wind im Map Pool. Die neuen Regeln gegen Skin-Gambling-Sponsoren markierten zudem einen wichtigen Schritt zur langfristigen Stabilität des Ökosystems.

Beim Rückblick auf dieses Jahr zeigt sich: Counter-Strike 2 lebt und atmet. Die Konkurrenz war nie härter – auch, wenn die Stimmung eine andere ist als noch vor 20 Jahren, in der goldenen CS-Zeit.

Sieht man sich die ausgelobten Preisgelder dieses Jahres an, so erblasst das CS-Jahr 2005. Es ist diese Mischung aus Tradition und neuem Talent, die uns seit über 20 Jahren fesselt – und die Vorfreude auf 2026 ist jetzt schon riesig.

(gw)

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